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TERREDORA, Typizität im Einklang mit der Natur

FOOD & BEVERAGE – April 2009

“Von Neapel in Richtung Irpinien aufzubrechen bedeutet unversehens die milde, sonnige, mediterrane Landschaft einzutauschen in eine Gegend, die von grünen Hügeln, Bächen und weiten Tälern durchzogen ist,

umgeben von majestätischen, Amphitheatern gleichenden, historischen Landstrichen, geprägt von einem wunderbaren klimatischen Wechselspiel.

Als wäre man in einer Art Schweiz des Südens gelandet: bergig, frisch, jedoch vom Meer umgeben (das Tyrrhenische Meer im Westen, die Adria im Osten).

Über die Autobahn Neapel-Bari benötigt man nur wenig mehr als eine halbe Stunde, um diese Verwandlung zu erleben, es ist eine Reise, die den Blick eröffnet auf anmutige, bis ins Detail gepflegte Weinberge, denen das besondere Klima Ipiniens überaus gut tut. Die treuen Verbündeten exzellenter Weinbaukunst sind hier die Natur, der Boden und das Können der Menschen, deren Weine längst auf der ganzen Welt geschätzt werden. Hier, auf den Hügeln von Montefusco in der Provinz Avellino, zwischen dem Monte Taburno und dem Monte Vergine, entstehen weltweit einzigartige Weine, Ausdruck einer Typizität, die ihresgleichen sucht.

Und es ist ebendiese Vorstellung von Typizität, auf die Paolo Mastroberardino den Akzent setzt, der Sohn des legendären Walter Mastroberardino, bedeutender Erzeuger von Greco und Fiano, Taurasi und Aglianico, derjenige, der Ende der 1960er Jahre den Weinen Irpiniens in der ganzen Welt zu Ansehen und Wertschätzung verholfen hat.”

Alberto P. Schieppati